What does ‘no outgassing’ mean for LiFePO4 batteries under normal operation?

Wenn Anbieter von LiFePO4 (LFP) Batterien behaupten, dass es ‘kein Ausgasen’ gibt, meinen sie, dass diese Batterien unter normalen Betriebsbedingungen – innerhalb der angegebenen Spannungs-, Strom- und Temperaturbereiche – kein brennbares Wasserstoffgas oder korrosive Dämpfe abgeben. Dies unterscheidet sich von gefluteten oder versiegelten Blei-Säure-Batterien, die solche Gase während des routinemäßigen Ladevorgangs und Entladevorgangs freisetzen können.

Die praktischen Auswirkungen sind erheblich:

  • Weniger Belüftungsanforderungen: Da LFP-Batterien unter normalem Gebrauch keine gefährlichen Gase produzieren, können Einrichtungen spezialisierte Belüftungssysteme wie Wasserstoff-Spülsysteme reduzieren oder eliminieren.
  • Geringeres Korrosionsrisiko: Nahegelegene Geräte und Infrastrukturen sind weniger wahrscheinlich von Korrosionsschäden durch Säuremisten oder andere korrosive Nebenprodukte betroffen.
  • Sichere Bereitstellung: LFP-Batterien können sicher in geschlossenen Räumen wie Telekommunikationsschränken, Wohnmobilen, maritimen Kabinen und Datenräumen verwendet werden, ohne sich um Gasansammlungen sorgen zu müssen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ‘kein Ausgasen’ unter allen Umständen keine absolute Garantie ist. In Fällen von Missbrauch, Beschädigung, starker Überhitzung oder thermischem Durchgehen können sogar LFP-Batterien Gase freisetzen. Der entscheidende Vorteil liegt in der inhärenten chemischen Stabilität von LFP und dem Design von ordnungsgemäß konstruierten Systemen, um die Gasproduktion während des normalen Betriebs zu minimieren.

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